Beiträge

digital leadership

Digital Leadership hautnah – was zum Teufel macht ein Digital Leader? (Teil 1)

Digital Leadership – was heißt das überhaupt? Wie sieht Digital Leadership in der Praxis aus? Was macht ein Digital Leader eigentlich (anders)? Diese Fragen werden uns immer wieder gestellt und um das genauer zu beantworten begleiten wir Jan, einen typischen Digital Leader, in einer kleinen Serie in einer Arbeitswoche. Lernen Sie mit uns seinen spannenden Alltag als Digital Leader kennen. Weiterlesen

Digital Leadership: 7 Kompetenzen, die Führungksräfte beherrschen sollten

Digital Leadership heißt, dass die Anforderungen an Führungskräfte im digitalen Zeitalter eher noch ansteigen werden. Das Tempo  der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen ist enorm und die Veränderungen in der Arbeitswelt sind von technischer und sozialer Natur:

„Die Digitalisierung ist kein IT-Projekt.
Sie bedeutet vielmehr einen grundlegenden Wandel
unserer Art zu arbeiten, zu kommunizieren, zu wirtschaften und
zu lernen.“

Arbeit wird globaler, virtueller und verlangt neue Fertigkeiten und Handlungsmuster hinsichtlich Kommunikation, Feedback, Motivation und Leistung. .

Führungskräfte fragen sich, was muss ich tun, um für die Zukunft fit zu bleiben?
Wie bleibe ich up to date, was muss ich können,
um eine effektive Führungskraft zu sein?


Digital Leadership hautnah -was zum Teufel macht ein Digital Leader?

Lesen Sie  in unsere Story von Jan, wie eine Führungskraft heue agieren muss und begleiten unseren Protagonisten  Jan durch seine Arbeitswoche.


Was macht eigentlich Digital Leadership aus?

Digital Leadership bedeutet diese  7 Kompetenzen zu beherrschen:

1. Visions- und Innovationskraft

Digital Leader haben eine starke Vision und ein starkes Ziel und die Fähigkeit, es zu kommunizieren. Neue Wege suchen und gehen in einer zunehmend virtuellen Welt gehört für den Digital Leader zur Selbstverständlichkeit. Er entwickelt Visionen mit seinem Team, erkennt langfristige Optionen und geht mit kreativen Ideen und interdisziplinären Ansätzen an die Probleme von morgen heran. Er weiß, dass die Crowd, das Netzwerk, die nationalen und internationalen Partner, Kunden und Mitarbeiter wichtige Beiträge dazu liefern und dirigiert virtuos sein Team. Aber der Wandel macht auch bei ihm/ihr selbst kein Halt, die eigene Komfortzone verlassen, eigene Position in Frage stellen und immer wieder Neues wagen – das ist Digital Leadership.

2. Fach- und Branchenkenntnisse

Sie sind unerlässlich – nur wer das Business und seine Gesetzmäßigkeiten versteht, versteht auch seine Mitarbeiter. Dabei ist der Blick auf den Kunden ausgerichtet, Digital Leader priorisieren die Themen und Entwicklungen, die sich an den Kundenbedürfnissen orientieren.

3. Technik- und Daten Kompetenz

Der Digital Leader ist technisch versiert und versteht die Integration und Anwendung von Technologie zum Geschäft. Darüber hinaus nutzt er/sie Daten zur Entscheidungsfindung, insbesondere bei der Produktentwicklung oder bei der Auswahl von Prioritäten für Investitionen.

Nicht jeder muss „Techi“ werden, aber wer die digitalen Methoden und Medien nicht kennt, wird auch das eigene Geschäft in einer digitalen Welt nicht mehr vorantreiben können.


„Digital Leadership heißt
Technik und Mensch sinnstiftend miteinander zu verbinden.“


4. Vernetztes Denken und Handeln

ist in Zukunft noch wichtiger als je zuvor. Disruptive Entwicklungen des digitalen Wandels lassen sich nicht mehr mit linearen Methoden und Lösungen bewältigen. Führungskräfte müssen nach sinnvollen Eingriffsmöglichkeiten und Steuerhebeln suchen und ganzheitliche Systemverbesserungen mit ihren Teams vorantreiben. Durch die digitalen Kommunikationsmöglichkeiten erweitert sich das eigene Netzwerk, der Kreis der Peers und der Kontaktpersonen. Das vorhandene Wissen muss sinnvoll miteinander verknüpft und zu neuen Lösungen zusammengefügt werden.

5. Metakommunikation

bedeutet Sachverhalte, Vorgänge und Probleme auf eine höhere Ebene der Betrachtung zu ziehen – quasi aus der Helikopter-Perspektive zu schauen. Besonders wichtig ist diese Fähigkeit in der Kommunikation mit Mitarbeitern. Diese müssen in einer beschleunigten, digitalen Welt von Führungskräften gecoacht werden und Bedeutungszusammenhänge aufgezeigt bekommen.

6. Change Management

ist eine Daueraufgabe des Digital Leader. Dazu gehört die ständige Optimierung der Arbeitsabläufe und -ressourcen genauso wie die Einführung neuer IT-Systeme. Als erfahrene Manager entwickeln sie sich selbst durch Coaching und Training weiter und arbeiten an ihrer Führungspersönlichkeit. Auch muss er die Change Fähigkeiten seiner Mitarbeiter ständig fordern und fördern und sie selbst zu Change Agenten ausbilden. Dazu braucht er Partner, die ihm/ihr helfen Change- und Wachstumsvisionen in klare Ziele und Einzelmaßnahmen zu übeersetzen und einen klaren Transformations-Fahrplan umzusetzen.

7. Identitätsstiftung, Inspiration und Partizipation

Digital Leader sind herausragende People Manager. Menschen arbeiten für Menschen, nicht für Organisationen. Mitarbeiter folgen Führungskräften, die es verstehen mit der eigenen Begeisterung und Leidenschaft andere zu Höchstleistungen anzuspornen. Gerade die junge Generation erwartet Sinn und Beteiligung. Als Coach regt der Digital Leader die Schwarmintelligenz an und verhilft dem Team durch die Gewährung von Freiräumen zu besseren Ergebnissen. Intensives Feedback zu geben, individuelle Wertschätzung zu zeigen und eine systematisches Talent Management umzusetzen sind für den Digital Leader selbstverständlich.

Fazit: Gute Führung – auch und gerade in flachen Hierarchien- ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor. Jedoch braucht es einen Wandel in der Führungskultur, denn komplexe Fragen einer globalen, digitalen Welt lösen nicht mehr einzelne Superhirne, sondern kollektive Netzwerke. Diese müssen orchestriert und moderiert werden von Digtal Leadern.

„Digital Leadership braucht ein neues Mindset, Skillset und Toolset.“

Und gute Führung ist erlernbar, wenn man weiß worauf es ankommt. Das richtige Training und Coaching- die Ausbildung zum Digital Leader finden Sie hier


Auf dem laufenden bleiben mit dem IPA-Magazin für People Management

Das bringt Sie weiter!
Expertenberichte, Interviews mit Top Leadern, Strategie- und Umsetzungs-Know- how zu Leadership, Change & Digitalisierung, New Work & Talent Management – alles rund um people management- lesen Sie im Magazin (1x Quartal)

Jetzt abonnieren!

Top Themen für Digital Leader 2019 – Marc Wagner (Detecon) gibt Antworten

Was sind die wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019?
Wir haben wir für Sie mit den Top Experten aus Industrie und Wirtschaft gesprochen.  Neben Sven Semet (IBM), Johannes Ceh (JC), Dr. Carsten Linz (SAP), einer der Speaker auf dem Digital Leadership Summit #3, sprachen wir auch mit Marc Wagner; Detecon International, Managing Partner, Member of the International Management Team.

 

Marc, welche Top Themen und Aufgaben siehst Du für Digital Leader im Jahr 2019?
Erst einmal ist aus meiner Sicht das Thema „Leadership“ das zentrale Thema für Organisationen, die sich auf das digitale Zeitalter ausrichten. Die Anforderungen an Führung verändern sich radikal und erfordern vielfach, dass sich etablierte Führungskräfte neu erfinden müssen. Und dabei spreche ich nicht nur davon, dass hierarchische Strukturen zunehmend an Bedeutung verlieren und Führungskräfte lernen müssen loszulassen und Mitarbeiter zu coachen bzw. deren Entwicklung zu begleiten. Leader müssen vielmehr Mitarbeitern eine klare Vision und Guidance in einer immer komplexeren Welt vermitteln, die Angst vor Veränderung nehmen, Motivation und Lust am Lernen erzeugen und dabei gleichzeitig Fokus auf Exekution auf Kundenorientierung legen. Die Ansprüche an Digital Leader steigen also massiv.

 

Wie können Unternehmenslenker von dem Ansatz „Company Rebuilding“ profitieren?
Worum geht es bei Company Rebuilding? Es geht zum einen darum die bestehenden Stärken und Erfahrungen des Unternehmens zu nutzen und als Wettbewerbsvorteil gerade auch gegenüber StartUps zu verstehen. Und zum anderen auf dieser Basis neue, anpassungsfähige und innovative Strukturen hervorzubringen. Wir setzen dabei auf dem Prinzip der Zellteilung auf. Beim Sizing der Zellen machen wir uns dabei das Prinzip der Dunbar Number zu Nutze – dies bedeutet, dass die Einheiten maximal 150-170 Personen groß werden. So bilden sich quasi aus der Mitte des Unternehmens heraus Netzwerke aus agilen Zellen, die auf Marktveränderungen schnell reagieren und transformationale Produkte hervorbringen können.

 

Welche Rolle spielt aus Deiner Sicht das Talentmanagement für erfolgreiche Unternehmen?
Die Aussage: „Talente machen den Unterschied“ galt noch nie so sehr wie heute. Nicht umsonst formuliert der CEO von Haier: „We are selling talent, not fridges.“ In Zeiten in denen Technologie nahezu frei verfügbar ist und Assets keine Markteintrittsbarrieren mehr darstellen, sind Talente die Grundlage für Erfolg bzw. Misserfolg von Unternehmen. Gelingt es Unternehmen nicht, Talente anzuziehen und insbesondere langfristig und nachhaltig im Unternehmen zu halten, ist der Niedergang quasi vorprogrammiert. Von daher kommt Talentmanagement eine zentrale Bedeutung in erfolgreichen Unternehmen zu und muss ein Umfeld schaffen, das es Talenten ermöglicht, Ihre Potenziale optimal freizusetzen.

 

Die  weiteren Interviews mit Sven Semet, Johannes Ceh und Dr. Carsten Linz finden Sie im IPA Institutsbrief – hier zum geht es zum kostenlosen Download. 

Mehr erfahren, was die neusten Trends und Methoden rund um Digital Leadership sind? Dann den 26.6.2019  vormerken. Das Programm und alle Speaker zum Digital Leadership Summit gibt es hier.

New Leadership – Führen in der digitalen Welt

Eine ganze Ausgabe widmet das Magazin von t3n Digital Pioneers   dem Thema New Leadership. Neben bekannten Köpfen wie Janina Kugel, Siemens Vorständin, Fritjof Bergmann, geistiger Vater von New Work und vielen anderen hochkarätigen Experten, wurde auch IPA- Gründerin & Geschäftsführerin Ursula Vranken, um ein paar Gedanken zum Thema Leadership gefragt.

Das Heft lohnt sich zu lesen, eine geballte Ladung Know How für Führungskräfte, Personaler, Coaches und Mitarbeiter.

 

Die neusten #Leadership Konzepte werden auf dem vierten Digital Leadership Summit vorgestellt. Hören und sehen Sie, was Ikea, WeWork, Eventbrite, Salesforce uvm. zu berichten haben.

 

Digitale Strategie 2019 im IPA Institutsbrief

„Wir haben eine Euphorie mit politischen Festtagsreden … Ich mache mir nur Sorgen darüber, dass es dabei bleibt.“ So formulierte es Timotheus Höttges, CEO der Deutschen Telekom, auf dem Digital-Gipfel 2018. Damit es in Ihrem Unternehmen nicht beim Reden bleibt, haben wir mit den Top Experten gesprochen und nach den wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019 gefragt. Neben Sven Semet (IBM), Johannes Ceh und Marc Wagner (Detecon) sprachen wir auch mit Dr. Carsten Linz (SAP), einer der Speaker auf dem Digital Leadership Summit #3.

Lassen Sie sich inspirieren und lesen im kostenfreien und virensicheren Download den  IPA- Institutsbrief „Digitale Strategie“

 

Top Themen für Digital Leader 2019 – Felicitas von Kyaw gibt Antworten

Was sind die wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019? Wir haben wir für Sie mit den Top Experten aus Industrie und Wirtschaft gesprochen.  Diese Woche sprachen wir mit Felicitas von Kyaw, Vice President HR (BA Customers&Solutions), Vattenfall und Mitglied im BPM Präsidium, über die Top Herausforderungen und Aufgaben in 2019. Weitere Interviews gaben  Sven Semet (IBM), Johannes Ceh,  Marc Wagner (Detecon) und Dr. Carsten Linz (SAP).

1. Welche Top Themen und Aufgaben siehst Du für Digital Leader in 2019?

Grundsätzlich geht e darum, (Eigen-) Verantwortung, Selbststeuerung, Vertrauen, Experimentieren, Team, Vernetzung fördern. In einer zunehmend „exponentiellen“ Welt ist eine neue Art der Führung gefragt, eine die Sinn und Bedeutung vermittelt, Kultur und Werte aufzeigt, (rechtliche) Grenzen und Rahmenbedingungen setzt sowie Verantwortung überträgt.

2. Was müssen Digital Leader und HR 2019 tun, um Mitarbeiter noch mehr zu begeistern?

Führungskräfte sind als Vorbilder und Coaches gefragt. Führung muss sich verändern! Personalmanager/innen sollten in diesem Jahr ihre Führungskräfte aktiv darin unterstützen, am eigenen Rollenverständnis zu arbeiten. Das bedeutet: Führungskräfte kümmern sich wirklich um die Themen und Entwicklungschancen ihrer Mitarbeiter/innen. Ihnen muss es dabei gelingen, sich offen über kritische Themen mit den Mitarbeiter/innen auszutauschen, vorbildlich zu agieren, ihnen mehr Eigenverantwortung zuzugestehen sowie ihre Selbstorganisation und Netzwerkfähigkeit zu fördern. So haben wir es im BPM in den 10 Trends für 2019 formuliert

3. Warum sollte man beim Digital Leadership Summit – dls#4- am 26.6.2019 dabei sein?

#dls4 bietet Netzwerken & Austausch, Inspiration & Insights.

 

LINKS

Sie wollen mehr erfahren, was die neusten Trends und Methoden rund um Digital Leadership sind? Dann den 26.6. vormerken. Das Programm und alle Speaker zum Digital Leadership Summit gibt es hier.

Top Themen für Digital Leader 2019 – Sven Semet von IBM gibt Antworten

Was sind die wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019? Wir haben wir für Sie mit den Top Experten aus Industrie und Wirtschaft gesprochen.  Neben Sven Semet (IBM), Johannes Ceh (JC) und Marc Wagner (Detecon) sprachen wir auch mit Dr. Carsten Linz (SAP), einer der Speaker auf dem Digital Leadership Summit #3. 

Unsere Fragen an Sven Semet:

1. Welche Top Themen und Aufgaben siehst Du für Digital Leader im Jahr 2019?
Digital Leader müssen 2019 verstärkt datengestützt Entscheidungen treffen.Dabei bedarf es einer Architektur, wo welche Daten in welcher Aktualität und Qualität vorliegen und natürlich entsprechende Algorithmen in Anwendungen, um Entscheidungsvorlagen zu bekommen.

2. Was müssen Digital Leader & HR 2019 tun, um Talente zu finden und binden?
Heutige Talente wollen verstärkt einen klaren individuellen Entwicklungspfad und entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem muss der Job für Talente „Sinn“ machen und mit maximaler Flexibilität an Entscheidungsmöglichkeiten, frei wählbarem Arbeitsplatz und Arbeitszeit ausgestattet sein.

3. Warum sollte man beim DIGITAL LEADERSHIP SUMMIT dls#4 , am 26.6.2019 in Köln, dabei sein?
Beim dls#4 trifft man Vordenker und Digital Transformer, mit denen man sich exzellent austauschen kann. Sowohl im Rahmenprogramm als auch beim Networking kann man von den Erfahrungen anderer Unternehmen großartig lernen.

Sven Semet, HR Thought Leader Watson Talent & Member of IBM Corporate Service Corps , sprach bereits beim dls#2 über künstliche Intelligenz im Personalbereich.  Als HR Thought Leader ist es seine Aufgabe, Menschen an das Thema der künstlichen Intelligenz heranzuführen

 

Die  weiteren Interviews mit Marc Wagner (Detecon), Johannes Ceh und Dr. Carsten Linz finden Sie im IPA Institutsbrief – hier zum geht es zum kostenlosen Download. 

Mehr erfahren, was die neusten Trends und Methoden rund um Digital Leadership sind? Dann den 26.6. vormerken. Das Programm und alle Speaker zum Digital Leadership Summit gibt es hier.

 

 

Mitarbeiter beteiligen und begeistern

Wie man Mitarbeiter begeistert und beteiligt, weiß Tanja Friederichs, Vice President Human Resources bei der PULS GmbH und Sprecherin beim Digital Leadership Summit, ganz genau. Aber nicht reden, sondern machen ist Ihre Divise- auch als sie im Juni 2017 vor einer neuen Herausforderung stand.

Als ein Wettbewerber der PULS verkündete seine Aktivitäten in Europa einzustellen war sie es, die  im Auftrage der Geschäftsführung, ein Innovation Lab in Wien aufbaute und dort einen neuen Leadership-Ansatz etablierte.

Wir sprachen mit Tanja Friedrichs in München über das Thema Mitarbeiter beteiligen und begeistern im Zusammenhang mit dem Aufbau des Innovation Lab.

 

Was waren zu Beginn die größten Herausforderungen für die Rekrutierung der Innovation Lab Mitarbeiter in Wien?

Es gab viele Angebote von Wettbewerbsunternehmen, die die Entwicklungsingenieure sehr umwarben, und wir wollten natürlich die Besten für uns gewinnen. Da half uns die Einladung ins PULS Headquarter nach München, wo wir mit dem „Gallischen Dorf“ eine hochmoderne Arbeitswelt nach neuesten Erkenntnissen geschaffen haben. Diese überzeugte schon und noch vielmehr die klare Zusage, dass in Wien gemeinsam mit den neuen Mitarbeitern ein vergleichbarer Standort hochgezogen werden sollte.

Wie habt Ihr die neuen Mitarbeiter begeistern und beteiligen können?

Das neue Konzept, die PULS Power Schmiede, wurde in mehreren Runden, angefangen vom Kick-Off-Meeting über Arbeitskreise hin zum Innovation Camp, gemeinsam mit den zukünftigen Mitarbeitern vor ihrem eigentlichen Arbeitsantritt zum 01.01.2018 entwickelt. Dabei waren die Geschäftsführung, PULS Mitarbeiter, Trainer als Prozessbegleiter und natürlich wir von HR als Treiber aktiv und haben die vielfältigen Ideen und Interessen eingefangen und zusammengebunden.

Wie sieht Euer Leadership- Ansatz im Innovation Lab aus?

Das ganze Interview findet Ihr in unserem IPA Institutsbrief, den Ihr Euch hier kostenfrei runterladen könnt.

 

Photo by Ferenc Horvath on Unsplash

Workpath-Interview mit Ursula Vranken zum Thema Digital Leadership und People Management

Kurz vor dem Start des Digital Leadership Summit DLS#3 (21.6.2018), traf sich die Workpath Redaktion mit Ursula Vranken, um mit Ihr über Leadership, Performance Management und die neue Rolle von Führungskräften und HR zu sprechen.

Die Redaktion wollte auch wissen, warum Sie zusammen mit Ihrem Bruder den Digital Leadership summit gegründet hat.

Ursula Du hast vor drei Jahren den Digital Leadership Summit gegründet, was war der Grund dafür?

Viele Führungskräfte denken beim Thema digitaler Wandel zunächst an Bits & Bytes bzw. Technik. Das fasst aber viel zu kurz. Die erfolgreiche Bewältigung der digitalen Transformation hängt in erster Linie von motivierten Mitarbeitern und guter Führung ab. Digitaler Wandel braucht Digital Leader, die Technik und Menschen sinnstiftend zusammenbringen. Darüber diskutieren wir beispielsweise auch auf dem Digital Leadership Summit.

Was sind die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Bereich Digital Leadership & People Management für Mitarbeiter und Führungskräfte?

Es geht um ein neues Verständnis von Führen und Arbeiten. Es geht um Augenhöhe zwischen allen Beteiligten. Die Digitalisierung verändert auf der einen Seite viele Geschäftsmodelle und -prozesse radikal. Aber auf der anderen Seite sehen wir auch, dass die Gen Y & Z ganz andere Vorstellungen von Arbeiten, Führen und Work Life Balance hat als ihre Vorgänger. Insgesamt wollen Mitarbeiter – und zwar generationsübergreifend – mehr eingebunden werden und mitbestimmen. Wir müssen Mitarbeitern besser zuhören, ihre Ideen und Argumente ernst nehmen und damit eine neue Kultur der Zusammenarbeit schaffen. Gutes People Management wird damit zur Kernherausforderung für Führungskräfte.

Das ganze Interview lest Ihr auf der Seite von  Workpath.

Ihr wollt Ursula und viele tolle Speaker live erleben, dann sichert Euch schnell noch ein Ticket. Schreibt uns, wenn Ihr von einem rabattierten Ticket profitieren wollt. mail(a)ipa-consulting.de

 

 

Im Gespräch mit Reza Moussavian, SVP Digital & Innovation (HR), DEUTSCHE TELEKOM AG

Im Vorfeld des Digital Leadership Summit sprachen wir mit Dr. Reza Moussavian, SVP Digital & Innovation (HR), Deutsche Telekom AG – DLS#3

Dr. Reza Moussavian leitet als Senior Vice President den HR-Bereich „Digital & Innovation“ der Deutschen Telekom. Als Innovations-Labor treibt der Bereich einerseits die Digitalisierung der HR-Funktion voran und unterstützt andererseits die digitale Transformation von Unternehmenseinheiten. Dies umfasst die Einführung agiler Arbeitsmethoden, die Appifizierung von HR Leistungen, die Gestaltung digitaler Arbeitswelten im Konzern, die Beratung von Führungskräften in Transformations- und Digitalisierungs-Aufgaben. Zudem experimentiert der Bereich mit neuen Technologien wie Chatbots, Big Data, Artifical Reality, Blockchain im Kontext von Personalarbeit.

 Folgende 3 Teaser-Fragen haben wir ihm gestellt:

1. Digital Leadership bedeutet für mich….

„… mit Vertrauen – und ein paar coolen Tools – Erwachsene führen, die wie Erwachsene behandelt werden wollen.“

2. Was sind aus Ihrer Sicht in 2018 die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Bereich Digital Leadership & People Management?
„1. Führen auf Distanz: alle reden drüber, keiner versteht es/kann es
2. Agile Leadership: Was ist die Rolle einer Führungskraft bei der Transition hin zu einer agilen Organisation? Wie sieht der Führungsalltag einer agilen Führungskraft in einer agilen Organisation aus?
3. People Analytics: Wie können Führungskräfte mit Zahlen, Daten sowie Fakten Menschen besser führen?“

3. Warum sind Sie beim #dls dabei? Worauf freuen Sie sich?

 „Weil der dls2017 richtig, richtig gut war! “

Wir freuen uns auf seine Keynote:

Von Yoga bis Bots – Ein kleiner Einblick in die digitale Transformation der Telekom

Sie wollen am 21.6.2018 dabei sein und Deutschlands renommiertesten Digital- und Leadership Experten live erleben?

Hier geht es zur Webseite und zur Anmeldung.