Beiträge

Digitale Strategie 2019 im IPA Institutsbrief

„Wir haben eine Euphorie mit politischen Festtagsreden … Ich mache mir nur Sorgen darüber, dass es dabei bleibt.“ So formulierte es Timotheus Höttges, CEO der Deutschen Telekom, auf dem Digital-Gipfel 2018. Damit es in Ihrem Unternehmen nicht beim Reden bleibt, haben wir mit den Top Experten gesprochen und nach den wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019 gefragt. Neben Sven Semet (IBM), Johannes Ceh und Marc Wagner (Detecon) sprachen wir auch mit Dr. Carsten Linz (SAP), einer der Speaker auf dem Digital Leadership Summit #3.

Lassen Sie sich inspirieren und lesen im kostenfreien und virensicheren Download den  IPA- Institutsbrief „Digitale Strategie“

 

Top Themen für Digital Leader 2019 – Felicitas von Kyaw gibt Antworten

Was sind die wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019? Wir haben wir für Sie mit den Top Experten aus Industrie und Wirtschaft gesprochen.  Diese Woche sprachen wir mit Felicitas von Kyaw, Vice President HR (BA Customers&Solutions), Vattenfall und Mitglied im BPM Präsidium, über die Top Herausforderungen und Aufgaben in 2019. Weitere Interviews gaben  Sven Semet (IBM), Johannes Ceh,  Marc Wagner (Detecon) und Dr. Carsten Linz (SAP).

1. Welche Top Themen und Aufgaben siehst Du für Digital Leader in 2019?

Grundsätzlich geht e darum, (Eigen-) Verantwortung, Selbststeuerung, Vertrauen, Experimentieren, Team, Vernetzung fördern. In einer zunehmend „exponentiellen“ Welt ist eine neue Art der Führung gefragt, eine die Sinn und Bedeutung vermittelt, Kultur und Werte aufzeigt, (rechtliche) Grenzen und Rahmenbedingungen setzt sowie Verantwortung überträgt.

2. Was müssen Digital Leader und HR 2019 tun, um Mitarbeiter noch mehr zu begeistern?

Führungskräfte sind als Vorbilder und Coaches gefragt. Führung muss sich verändern! Personalmanager/innen sollten in diesem Jahr ihre Führungskräfte aktiv darin unterstützen, am eigenen Rollenverständnis zu arbeiten. Das bedeutet: Führungskräfte kümmern sich wirklich um die Themen und Entwicklungschancen ihrer Mitarbeiter/innen. Ihnen muss es dabei gelingen, sich offen über kritische Themen mit den Mitarbeiter/innen auszutauschen, vorbildlich zu agieren, ihnen mehr Eigenverantwortung zuzugestehen sowie ihre Selbstorganisation und Netzwerkfähigkeit zu fördern. So haben wir es im BPM in den 10 Trends für 2019 formuliert

3. Warum sollte man beim Digital Leadership Summit – dls#4- am 26.6.2019 dabei sein?

#dls4 bietet Netzwerken & Austausch, Inspiration & Insights.

 

LINKS

Sie wollen mehr erfahren, was die neusten Trends und Methoden rund um Digital Leadership sind? Dann den 26.6. vormerken. Das Programm und alle Speaker zum Digital Leadership Summit gibt es hier.

Top Themen für Digital Leader 2019 – Sven Semet von IBM gibt Antworten

Was sind die wichtigsten Aufgaben für Digital Leader im Jahr 2019? Wir haben wir für Sie mit den Top Experten aus Industrie und Wirtschaft gesprochen.  Neben Sven Semet (IBM), Johannes Ceh (JC) und Marc Wagner (Detecon) sprachen wir auch mit Dr. Carsten Linz (SAP), einer der Speaker auf dem Digital Leadership Summit #3. 

Unsere Fragen an Sven Semet:

1. Welche Top Themen und Aufgaben siehst Du für Digital Leader im Jahr 2019?
Digital Leader müssen 2019 verstärkt datengestützt Entscheidungen treffen.Dabei bedarf es einer Architektur, wo welche Daten in welcher Aktualität und Qualität vorliegen und natürlich entsprechende Algorithmen in Anwendungen, um Entscheidungsvorlagen zu bekommen.

2. Was müssen Digital Leader & HR 2019 tun, um Talente zu finden und binden?
Heutige Talente wollen verstärkt einen klaren individuellen Entwicklungspfad und entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem muss der Job für Talente „Sinn“ machen und mit maximaler Flexibilität an Entscheidungsmöglichkeiten, frei wählbarem Arbeitsplatz und Arbeitszeit ausgestattet sein.

3. Warum sollte man beim DIGITAL LEADERSHIP SUMMIT dls#4 , am 26.6.2019 in Köln, dabei sein?
Beim dls#4 trifft man Vordenker und Digital Transformer, mit denen man sich exzellent austauschen kann. Sowohl im Rahmenprogramm als auch beim Networking kann man von den Erfahrungen anderer Unternehmen großartig lernen.

Sven Semet, HR Thought Leader Watson Talent & Member of IBM Corporate Service Corps , sprach bereits beim dls#2 über künstliche Intelligenz im Personalbereich.  Als HR Thought Leader ist es seine Aufgabe, Menschen an das Thema der künstlichen Intelligenz heranzuführen

 

Alle weiteren Interviews finden Sie im IPA Institutsbrief – hier zum geht es zum kostenlosen Download. 

 

Mehr erfahren, was die neusten Trends und Methoden rund um Digital Leadership sind? Dann den 26.6. vormerken. Das Programm und alle Speaker zum Digital Leadership Summit gibt es hier.

 

 

Hochkarätige Digital Experten und HR- Tech Start Ups auf dem Digital Leadershhip Summit 26.6.2109 in Köln

Digital Leadership Summit #4: Hochkarätige Digital Experten und HR- Tech Start Ups auf der Leitkonferenz am 26.6.2109 in Köln

Wie funktionieren digitale Geschäftsmodelle? Wie werden Mitarbeiter im digitalen Zeitalter geführt, eingebunden und motiviert?
Antworten darauf gibt es am 26. Juni 2019 beim vierten Digital Leadership Summit in Köln.

„Die Digitalisierung ist in den Unternehmen angekommen.  Jetzt geht es darum die digitale Zukunft zu gestalten.  Wir zeigen auf dem DLS#4 Beispiele guter Praxis und wollen Unternehmer und Mitarbeiter motivieren, eine digitale Innovationskultur zu entwickeln, denn am Ende wird der Mensch den Unterschied machen“, erläutern Ursula und Joachim Vranken, Gründer des Digital Leadership Summit.

Die Teilnehmer erwarten Top-Speaker und Vorreiter aus Industrie, Digitalwirtschaft und Wissenschaft:

Mit dabei

  • Claudia Willvonseder (Vice President Ikea Switzerland), die über „Purpose driven business transformation und corporate culture, referieren wird.
  • Dr. Kasimir Ortlieb (E.go Digital GmbH- Spin off der RWTH Aachen rund um Prof. Schu) erläutert warum Vereinfachung das neue Paradigma für digitalen Wandel darstellt und
  • Björn Schneider vom Fintech Hypoport AG erklärt in seinem Vortrag „Autonom, Selbstorganisiert, Talentfokussiert“ worauf es beim Digital Leadership ankommt.
  • Sandra Widmaier-Gebauer, Group- Senior Vice President Corporate HR bei der Otto Group, macht deutlich, dass auch das Personalmanagement eine digitale Strategie benötigt.
    Weitere Top-Referenten des DLS #4:
  • Christina Schulte-Kutsch (Telekom),
  • Katharina Krentz (Bosch),
  • Annett Polaszewski-Plath (Eventbrite) und
  • Michala Kammerbauer (WeWork).

Beim DLS #4 stehen von 9:30 bis 18:00 Uhr die Kernthemen auf der Agenda (Programm)

  1. DIGITAL ORGANIZATION – neue Konzepte zur Organisationsentwicklung
  2. DIGITAL LEADERSHIP – neue Konzepte zur Führung
  3. DIGITAL TALENT – neue Konzepte zum HR-Management

Neu in diesem Jahr:

  1. HR TECH – auf der Innovation Stage
    Zwölf HR Start Ups präsentieren die neusten Technologien und Lösungen für das HR Management- von Coaching bis Rekrutierung.

 

Weitere Informationen und Tickets unter www.digital-leadership-summit.de.

Mitarbeiter beteiligen und begeistern

Wie man Mitarbeiter begeistert und beteiligt, weiß Tanja Friederichs, Vice President Human Resources bei der PULS GmbH und Sprecherin beim Digital Leadership Summit, ganz genau. Aber nicht reden, sondern machen ist Ihre Divise- auch als sie im Juni 2017 vor einer neuen Herausforderung stand.

Als ein Wettbewerber der PULS verkündete seine Aktivitäten in Europa einzustellen war sie es, die  im Auftrage der Geschäftsführung, ein Innovation Lab in Wien aufbaute und dort einen neuen Leadership-Ansatz etablierte.

Wir sprachen mit Tanja Friedrichs in München über das Thema Mitarbeiter beteiligen und begeistern im Zusammenhang mit dem Aufbau des Innovation Lab.

 

Was waren zu Beginn die größten Herausforderungen für die Rekrutierung der Innovation Lab Mitarbeiter in Wien?

Es gab viele Angebote von Wettbewerbsunternehmen, die die Entwicklungsingenieure sehr umwarben, und wir wollten natürlich die Besten für uns gewinnen. Da half uns die Einladung ins PULS Headquarter nach München, wo wir mit dem „Gallischen Dorf“ eine hochmoderne Arbeitswelt nach neuesten Erkenntnissen geschaffen haben. Diese überzeugte schon und noch vielmehr die klare Zusage, dass in Wien gemeinsam mit den neuen Mitarbeitern ein vergleichbarer Standort hochgezogen werden sollte.

Wie habt Ihr die neuen Mitarbeiter begeistern und beteiligen können?

Das neue Konzept, die PULS Power Schmiede, wurde in mehreren Runden, angefangen vom Kick-Off-Meeting über Arbeitskreise hin zum Innovation Camp, gemeinsam mit den zukünftigen Mitarbeitern vor ihrem eigentlichen Arbeitsantritt zum 01.01.2018 entwickelt. Dabei waren die Geschäftsführung, PULS Mitarbeiter, Trainer als Prozessbegleiter und natürlich wir von HR als Treiber aktiv und haben die vielfältigen Ideen und Interessen eingefangen und zusammengebunden.

Wie sieht Euer Leadership- Ansatz im Innovation Lab aus?

Das ganze Interview findet Ihr in unserem IPA Institutsbrief, den Ihr Euch hier kostenfrei runterladen könnt.

 

Photo by Ferenc Horvath on Unsplash

Workpath-Interview mit Ursula Vranken zum Thema Digital Leadership und People Management

Kurz vor dem Start des Digital Leadership Summit DLS#3 (21.6.2018), traf sich die Workpath Redaktion mit Ursula Vranken, um mit Ihr über Leadership, Performance Management und die neue Rolle von Führungskräften und HR zu sprechen.

Die Redaktion wollte auch wissen, warum Sie zusammen mit Ihrem Bruder den Digital Leadership summit gegründet hat.

Ursula Du hast vor drei Jahren den Digital Leadership Summit gegründet, was war der Grund dafür?

Viele Führungskräfte denken beim Thema digitaler Wandel zunächst an Bits & Bytes bzw. Technik. Das fasst aber viel zu kurz. Die erfolgreiche Bewältigung der digitalen Transformation hängt in erster Linie von motivierten Mitarbeitern und guter Führung ab. Digitaler Wandel braucht Digital Leader, die Technik und Menschen sinnstiftend zusammenbringen. Darüber diskutieren wir beispielsweise auch auf dem Digital Leadership Summit.

Was sind die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Bereich Digital Leadership & People Management für Mitarbeiter und Führungskräfte?

Es geht um ein neues Verständnis von Führen und Arbeiten. Es geht um Augenhöhe zwischen allen Beteiligten. Die Digitalisierung verändert auf der einen Seite viele Geschäftsmodelle und -prozesse radikal. Aber auf der anderen Seite sehen wir auch, dass die Gen Y & Z ganz andere Vorstellungen von Arbeiten, Führen und Work Life Balance hat als ihre Vorgänger. Insgesamt wollen Mitarbeiter – und zwar generationsübergreifend – mehr eingebunden werden und mitbestimmen. Wir müssen Mitarbeitern besser zuhören, ihre Ideen und Argumente ernst nehmen und damit eine neue Kultur der Zusammenarbeit schaffen. Gutes People Management wird damit zur Kernherausforderung für Führungskräfte.

Das ganze Interview lest Ihr auf der Seite von  Workpath.

Ihr wollt Ursula und viele tolle Speaker live erleben, dann sichert Euch schnell noch ein Ticket. Schreibt uns, wenn Ihr von einem rabattierten Ticket profitieren wollt. mail(a)ipa-consulting.de

 

 

Photo by Ben White on Unsplash

So nah und doch so fern – Führung Globaler Teams im Personalbereich der Telekom

Christina Schulte-Kutsch ist Vice President Leadership Development & Culture bei der Telekom und führt  ein global aufgestelltes Team von Bonn aus. Wir sprachen mit ihr über die Herausforderungen, die das virtuelle Führen für sie und ihre Mitarbeiter mit sich bringen.

Frau Schulte-Kutsch, wie sieht Ihre Führungssituation konkret aus?

Um konzernweit beste Lösungen anzubieten können, ist mein Bereich mit seinen 50 Mitarbeitern global aufgestellt: 60% meiner Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Standorten in Deutschland, die anderen 40% in unseren internationalen Einheiten – insgesamt in 11 verschiedenen Ländern. Die Fähigkeit zur virtuellen Kooperation ist daher Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Was sind die größten Herausforderungen für ein Team, das an verschiedenen Orten verteilt sitzt und arbeitet?

Führung und Zusammenarbeit  beruhen auf Kommunikation. Als Team sind wir jedoch selten alle an einem Ort – dieses liegt an den unterschiedlichen Arbeitsorten, aber auch an der Nutzung von „mobile working“. Wir organisieren uns daher primär über virtuelle Kommunikation: Telefonate, E-Mails oder Videokonferenzen. Dieses erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine klare Kommunikation, eine offene FeedbackKultur und gegenseitiges Vertrauen.

Auf was achten Sie besonders in der Führung? 

Virtuelle Führung ist mehr als die Nutzung von IT-Tools, vielmehr beschreibt der Begriff eine moderne, offene Führungskultur: es geht um ein entsprechendes Mindset. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei das Thema Feedback: Da informelle Treffen und ein kurzer Austausch bei einem Kaffee nicht mehr möglich ist, ist es mir umso wichtiger, dass wir uns im Team regelmäßig Feedback geben, unsere Arbeitsweise hinterfragen und bewusst neue Kommunikationswege, z.B. moderne Kollaborationstools ausprobieren.

Mehr erfahren…

Der vollständige Artikel mit der Frage, welche die wichtigsten Voraussetzungen für virtuelle Führung sind sowie ein Interview mit Katharina Krentz von Bosch zur Methode „Working out Loud“ kann im aktuellen IPA Institutsbrief eingesehen werden. Jetzt virensicher downloaden.

Christina treffen? Am 21.6.2018 treffen Sie sie mit ihrem Kollegen Dr. Reza Moussavian auf dem Digital Leadership Summit in Köln. Reza wird eine Keynote zum Thema „von Yoga bis Bots“ halten.

Mehr Infos

Das IPA bietet Seminare und Coachings zu den Themen Digital Economy, Digital Leadership und Digital Networking an.

Im Gespräch mit Reza Moussavian, SVP Digital & Innovation (HR), DEUTSCHE TELEKOM AG

Im Vorfeld des Digital Leadership Summit sprachen wir mit Dr. Reza Moussavian, SVP Digital & Innovation (HR), Deutsche Telekom AG – DLS#3

Dr. Reza Moussavian leitet als Senior Vice President den HR-Bereich „Digital & Innovation“ der Deutschen Telekom. Als Innovations-Labor treibt der Bereich einerseits die Digitalisierung der HR-Funktion voran und unterstützt andererseits die digitale Transformation von Unternehmenseinheiten. Dies umfasst die Einführung agiler Arbeitsmethoden, die Appifizierung von HR Leistungen, die Gestaltung digitaler Arbeitswelten im Konzern, die Beratung von Führungskräften in Transformations- und Digitalisierungs-Aufgaben. Zudem experimentiert der Bereich mit neuen Technologien wie Chatbots, Big Data, Artifical Reality, Blockchain im Kontext von Personalarbeit.

 Folgende 3 Teaser-Fragen haben wir ihm gestellt:

1. Digital Leadership bedeutet für mich….

„… mit Vertrauen – und ein paar coolen Tools – Erwachsene führen, die wie Erwachsene behandelt werden wollen.“

2. Was sind aus Ihrer Sicht in 2018 die wichtigsten Trends und Herausforderungen im Bereich Digital Leadership & People Management?
„1. Führen auf Distanz: alle reden drüber, keiner versteht es/kann es
2. Agile Leadership: Was ist die Rolle einer Führungskraft bei der Transition hin zu einer agilen Organisation? Wie sieht der Führungsalltag einer agilen Führungskraft in einer agilen Organisation aus?
3. People Analytics: Wie können Führungskräfte mit Zahlen, Daten sowie Fakten Menschen besser führen?“

3. Warum sind Sie beim #dls dabei? Worauf freuen Sie sich?

 „Weil der dls2017 richtig, richtig gut war! “

Wir freuen uns auf seine Keynote:

Von Yoga bis Bots – Ein kleiner Einblick in die digitale Transformation der Telekom

Sie wollen am 21.6.2018 dabei sein und Deutschlands renommiertesten Digital- und Leadership Experten live erleben?

Hier geht es zur Webseite und zur Anmeldung. 

Digitaler Wandel braucht neue Konzepte der Führung

Viele Chefs und Führungskräfte denken beim Thema Digitaler Wandel in erster Linie an die IT-Prozesse. Die digitale Transformation wirkt sich jedoch auch sehr stark auf die Zusammenarbeit in Unternehmen aus. Es braucht daher neue Konzepte der Führung, eine neue Führungskultur und Raum für Experimente.

Wie das Gelingen kann, führt IPA- Chefin Ursula Vranken, im Interview mit dem hs magazin ausführlich aus.

Hier geht es zum virensicheren Download.

 

Weitere Artikel zum Thema: Nur mal kurz den Mensch vergessen ODER Über die wahre Herkulesaufgabe der Technik- und Kulturrevolution

 

Digitalisierung – Nur mal kurz den Mensch vergessen! Oder: Über die wahre Herkulesaufgabe der Technik- und Kulturrevolution

Digitalisierung – Nur mal kurz den Mensch vergessen? Lesen Sie in diesem Beitrag welche Fallen reine Technikprojekte für das People Management in sich bergen und wie sie diese mit gutem Change Management vermeiden.

Der Anruf kam am späten Mittwochabend und der Leiter des Projekts „Digitale Transformation“  war an der Leitung. Sein Anliegen war schnell formuliert:

 „…wir haben ein groß angelegtes IT-Projekt zur Implementierung einer 

digitalen Infrastruktur aufgesetzt und damit verbunden ändern sich auch
die Arbeitsabläufe. In zwei Monaten rollen wir das Projekt aus.
Leider hatten wir bis jetzt keine Zeit das „Thema Umgang mit den
Veränderungen“ zu fokussieren und suchen jemand, der uns dabei begleitet….
Wir gehen davon aus, dass wir mit den Neuerungen nicht nur Begeisterung
bei unseren Leuten auslösen werden, vielleicht können Sie uns dabei helfen,
unsere Leute zu motivieren…“

 

… Unternehmen auf „digital“ trimmen- Technik soll es richten

So oder so ähnlich klingen derzeit viele Anliegen unserer Kunden.  Sie arbeiten gerade mit Hochdruck daran, ihr Unternehmen auf „digital“ zu trimmen. Es werden technik-orientierte Projekte mit Volldampf auf die Schiene gesetzt, (agile) Pläne geschmiedet und viel Geld in Hard- und Software investiert. Durch neue Technik verspricht man sich verringerte Kosten, bessere Kundenorientierung, schnellere Services und natürlich sollen auch Innovationen angekurbelt werden;  der Marktdruck ist schließlich enorm. Die Liste der Erwartungen ließe sich noch fortsetzen und wir ahnen es schon:

 In vielen Digitalisierungs-Projekten soll die Technik richten,
was in den letzten Jahren strategisch liegengeblieben ist.

 

… mehr als ein Upgrade – Revolution steht an

Wenn es dann an den „Roll out“ in Form von  Umsetzung geht, bemerken die Projektgeplagten, dass sie sich zwar viel mit Technik, Prozessen und Investitionen beschäftigt haben, aber noch nicht mit den Mitarbeitern, die davon betroffen sind.  Ein “bisschen motivieren“ wird da nicht helfen und schnell wird klar, dass die geplante Digitalisierung von Prozessen im Unternehmen kulturell eher einer Revolution gleicht, als einem einfachen technischen Upgrade.

Ganze Arbeitsweisen und Abläufe ändern sich, Produkte selbst werden digitalisiert, Papier und Aktenordner werden verbannt, mobile Devices angeschafft, Büros aufgelöst und Shared Desk eingeführt. Transparenz und Netzwerken stehen auf der neuen Agenda. Willkommen in der neuen Arbeitswelt.

… Schock für Mitarbeiter

Viele Mitarbeiter, gerade im deutschen Mittelstand,  trifft das wie ein Schock. Sind sie doch mit Ihrer Arbeitswelt bislang gar nicht so unzufrieden und das Zwei Raum Büro ist gut und gemütlich eingerichtet. Man kennt sich aus mit  den internen Prozessen, die Faxgeräte  laufen wie am Schnürchen und mit dem Mailchaos hat man sich arrangiert. Was da jetzt alles angekündigt wird, klingt für sie eher furchterregend, teilweise unverständlich, nach digitalem always on und manch einer ist schon überfordert bevor es angefangen hat.

Die Bedenken gegen den digitalen Arbeitsplatz sind groß und es wird bezweifelt, ob das alles funktionieren kann.  Die Erfahrung aus der Vergangenheit hat gezeigt, dass „wir doch eh wieder alleine gelassen werden mit der Umsetzung“, klagt so mancher alt gedienter Mitarbeiter.

 Digitale Transformation –
Was unternehmerisch absolut sinnvoll und notwendig ist,
stößt auf Zweifel, Ängste, Sorgen und viele, viele Fragen.
 Willkommen im Transformationsprozess!

 

….von analog 1.0 auf digital 4.0  – willkommen im Transformationsprozess

In der Tat überspringen jetzt einige Firmen ganze Technikgenerationen und stellen von analog 1.0 auf digital 4.0  um. Am Ende soll dann die vernetzte und agile Organisation stehen.

Wenn schon die Technikmodernisierung eine große Herausforderung ist,
dann ist die Umstellung für die  Belegschaft – mental und kompetenztechnisch –
eine Herkulesaufgabe.

 

Natürlich kann man Mitarbeitern in Kürze beibringen, wie Kollaborationstools wie  Slack, Trello und Co. funktionieren.   Auch Videokonferenzen, Chats und Desktop-Sharing sind anwendungstechnisch  kein Hexenwerk. Doch der Integrationsaufwand für Collaborative Work ist immens, die Erwartungen sind noch viel höher und in erster Linie eine Kulturaufgabe.

Was ist zu tun? Wie bereitet man Projekte so vor, dass auch wirklich alle Mitarbeiter mitgenommen werden?

Meine Handlungsempfehlung „Digitalisierung“ mit praktischer Checkliste können Sie kostenfrei und virensicher hier anfordern.


Handlungsempfehlun_digitalisierung_digital_final