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Future of Industrie 4.0 – Panel auf der Interactive Cologne

Der Standort Deutschland profitiert in den nächsten zehn Jahren deutlich von Industrie 4.0 und hat das Potential  bis zu 390.000 Arbeitsplätze zu schaffen.

Anfang 2015 hat die Boston Consulting Group (BCG) die Kernergebnisse ihrer Studie „Industry 4.0: The Future of Productivity and Growth in Manufacturing Industries“ für Deutschland vorgestellt: ein voraussichtliches BPI-Wachstum um 30 Mrd. Euro und bis zu 390.000 neue Arbeitsplätze in den kommenden zehn Jahren. Die geschätzten Kosten: 250 Mrd. Euro. 

Nichts geht ohne IT-Kompetenz 

Mit Industrie 4.0 verändern sich auch die Anforderungen an die Arbeitnehmer. Einfache manuelle Tätigkeiten sind weniger gefragt, dafür steigt die Nachfrage nach Mitarbeitern mit IT-Kompetenz, die flexible und vernetzte Produktionsabläufe planen, simulieren und überwachen. Einerseits sieht BCG mehr Jobs neu entstehen, als durch Automatisierung etc. wegfallen. Andererseits werden die Anforderungsprofile deutlich schärfer: IT-Kompetenz ist nun auch in Berufen gefragt, die bisher höchstens am Terminal ihr Auftragsticket abnicken mussten  “Ohne IT- und Softwarekompetenz verliert Deutschland den Vorsprung bei Automatisierung und Arbeitsplätzen”, sagt Michael Rüßmann, BCG-Partner und einer der Studienautoren.

Investieren

Die digitale Transformation bedeutet Investitionen in Ausrüstung, Maschinen und IT-Infrastruktur. Die Studie nennt einen zusätzlichen Investitionsbedarf von 250 Milliarden Euro für Deutschland bis 2025, dies entspricht 1 bis 1,5 Prozent des Umsatzes von Unternehmen.(Quelle : BCG)

Veranstaltungstipp

Ursula Vranken, Geschäftsführerin des IPA Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation  und Initiatorin und Moderatorin der Web de Cologne Fachgruppe Human Ressource, wird im Rahmen der Konferenz das Panel “The Future of  Industrie 4.0 “ gestalten.

Mit ihr diskutieren hochkarätige Experten, wie sich Industrie 4.0 auf unsere Arbeitswelt auswirkt, wie neue Arbeitsplatzkonzepte, neue Formen der Mitarbeiterbeteiligung und ein zukunftsorientiertes People Management aussehen müssen, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

Diskutieren Sie  mit den Experten:

  • Christiane Flüter-Hoffmann, Institut der deutschen Wirtschaft
  • Winfried Felser, Netskill Solutions GmbH
  • Burkhard Röhrig, VDMA- Software und Geschäftsführer GFOS
  • Ursula Vranken, IPA Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier: www.interactive-cologne.com

Save the date:  Mittwoch, den 10. Juni 2015, 12:00-13:00 Uhr.

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