Digitale Transformation- 5 Survival Tipps

Seitdem wir über die digitale Transformation reden, ist der Wandel in den Unternehmen noch stärker präsent. Alle wollen transformieren, aber so mancher gerät auch in Panik. Mal geordnet, aber meistens überraschend und chaotisch trifft die Veränderung auf Mitarbeiter und Führungskräfte.Nun gilt es : Nerven behalten. Sich nicht verrückt machen lassen und weiter oder neu machen.

Hier der kleine Survival Kit für Deine Digitale Transformation:

  1. Versuche nicht zu kontrollieren, was Du nicht kontrollieren kannst.

Alles ändert sich andauernd. Was Du gerade noch im Griff hattest, ist jetzt schon wieder in der Auflösung. Auch wenn Du Perfektionist bist, verabschiede Dich von der Idee Du könntest alles kontrollieren. Da gilt sowohl für Deine Arbeit als auch für Deine Mitarbeiter, Freunde und Kollegen.

Bedenke: Leben ist das was stattfindet während du dabei bist Pläne zu machen (frei nach John Lennon).

  1.  Akzeptiere Veränderung als Teil Deines Lebens

Du kannst Veränderungen nicht verhindern oder stoppen, aber Du kannst den Change gestalten. Veränderungen brechen oft über uns herein- ungeplant, ungewollt und unbequem. Wenn das der Fall ist, ziehe eine Bilanz der alten Situation und verabschiede Dich von Ihr. Sie wird nicht wiederkommen, also sage liebe anständig by-bye und bereite Dich mental auf das neue vor.

Merke: In jedem Neuanfang liegt eine Chance für Deine persönliche Weiterentwicklung. Ein erfahrener Business Coach hilft Dir  ggf.neue  Perspektiven und Wege zu finden.

  1. Lass die Vergangenheit Vergangenheit sein – Nubbelverbrennung als Medizin

Oft neigt man dazu sich auf die Vergangenheit zu konzentrieren oder sie sogar rosa rot zu malen. Mit dem Schmerz des Abschieds will man nicht wahrhaben, dass es sehr wohl viele Arbeiten, Projekte, Prozesse oder Kollegen gab, die weder logisch noch angenehm waren.

Auf der anderen Seite bedeutet Veränderung nicht, dass die Vergangenheit nicht funktioniert hat, sie bedeutet, dass Veränderung notwendig ist, um in der heutigen Welt zu überleben.

Merke: Eine anständige Abschiedsparty (wir Kölner kennen das zum Ende des Karnevals mit der Nubbelverbrennung) kann viel Spaß machen, auch wenn der Anlass ein trauriger ist.

  1. Reden, Reden, Fragen stellen

Mache Dich langsam vertraut mit dem Neuen. Stelle Fragen an die, die den Change ausgelöst haben (Führungskräfte), rede mit anderen Betroffenen über Deine Sorgen und Ängste- Du bist nicht alleine!

Es ist völlig in Ordnung, das Du wissen willst, was passiert und warum eine Veränderung stattfindet und was sie mit sich bringt.

  1. Führungskräfte in der Verantwortung

Lasse Deine Teammitglieder nicht alleine. Zeige Ihnen Deine Ziele auf und beteilige sie an der Umsetzung der Maßnahmen aktiv.  Erkenne an, dass die Veränderung eine Herausforderung ist und Ängste auslöst. Zeige, dass Du an Deine Mitarbeiter glaubst und Du Ihnen hilfst diese Zeit zu überstehen. Auch Widerstand gegen die Veränderung ist normal- gehe konstruktiv damit um, mache Dich selbst fit mit Konflikttools.

Tipp: Hole Dir erfahrene Change Experten an Board, die Dir helfen Dich und dein Team sicher durch die raue See zu navigieren.

 

Read more:

  • „Mitarbeiter begeistern“ – wie durch Beteilgung Motivation entsteht IPA- Institutsbrief

DLS#3 – Rückblick der ‚Zukunftsversteher‘

(…) Weiße Wände, hohe Decken, Säulen mit Stuck: Mit seiner traditionellen Architektur wirkt das älteste evangelische Gotteshaus Kölns, die Trinitatiskirche, erstaunlich modern. Passender hätte die Location des Digital Leadership Summit #3 nicht sein können. Denn hier steht der Wissenstransfer zwischen New und Old Economy auf dem Programm. Zum Missionieren sind die Speaker aber nicht gekommen. Sie wollen vielmehr aus der eigenen Praxis berichten, wie sich der digitale Wandel auf Führungs- und Arbeitskonzepte auswirkt.

Digitalisierung ist Technologie und Kultur

Clever ist: Die Keynote-Speaker des Themenschwerpunkts „Digital Leadership“ repräsentieren nicht einfach nur die Crème de la Crème namhafter Unternehmen wie etwa die Telekom, Oracle, Mister Spex, Vattenfall und mehr. In Sachen Führungsgeschichte verkörpern sie auch ein Erfahrungspotpourri aus den unterschiedlichen Wirtschaftsperioden der vergangenen 100 Jahre. Während der schwedische Energielieferant Vattenfall bereits 1909 gegründet wurde, schaut etwa der Berliner Online-Brillenhändler Mister Spex gerade einmal auf zehn Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Wenn sich also Traditionsunternehmen und Start-ups treffen und über die digitale Transformation debattieren, dann kann der Konsens in Sachen digitale Führung auch mal echten Mehrwert liefern. Und der sieht dann – kurz gesagt – so aus:

Lesen Sie dazu weiter im Blog der Zukunftsversteher bei denen wir uns herzlich bedanken für den schönen Beitrag.

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Die Märchen von „New Work“ und wie die schöne neue Arbeitswelt tatsächlich gelingt

Man will uns weismachen, dass mit einem „Du“ statt „Sie“ im Job alles einfacher wird, doch das ist ein Trugschluss. Die Sprache kaschiert, dass die Arbeitswelt in Wahrheit viel komplexer geworden ist. Die Arbeitswissenschaftlerin Ursula Vranken enttarnt in ihrem Artikel für Edition F, der Businnes- und Lifestyle Plattform für Frauen, die 7 Märchen von New Work und erklärt, was für New Work wirklich entscheidend ist und mit welchen Maßnahmen sie gelingt.

Den ganzen Artikel gibt es hier

 

 

Ursula Vranken zu hören in den Podcasts „Loving HR“ und „Fragen wir doch!“

“Die Digitalisierung ist im Wesentlichen eine Frage von gutem People Management und gutem Leadership”. Darum ging es im “Loving HR Podcast – Der Podcast für HR-Macher und -Interessierte – Interviews, Trends, Startups und New Work” am17.05.2018 mit Jens Kollmann. Gesprochen wurde außerdem über Digital Leadership, gute Führungskräfte und ein Umdenken im Talent Management.

In Deutschlands Experten-Podcast “FRAGEN WIR DOCH” mit Jochen Maass, Helmer Litzke und Frank Beecken sprach Ursula Vranken am 18.05.2018 über New Work und „Wie streite ich per Du mit Kumpel-Chefs?
Zu finden sind die Podcasts hier:

Loving HR

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Fragen wir doch!

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Digital Work

Der Digital Workplace ist der Arbeitsplatz der Zukunft. Wir haben uns auf den Weg gemacht und für Sie die wichtigsten Tools und Methoden rund um den digitalen Arbeitsplatz zusammengestellt.

Im neuen IPA Institutsbrief erfahren Sie wie virtuelle Führung bei der Telekom gelingt und wie der Digital Workplace technisch und kulturell ausgestattet werden sollte.

Was genau „Working Out Loud (WOL)“ ist und wie es funktioniert verrät uns Katharina Krentz, Bosch Expertin für digitale Zusammenarbeit und Leiterin der WOL Initiative.

Der Automobilzulieferer Bosch nutzt das Programm „Working Out Loud (WOL)“, um Mitarbeiter zu vernetzen und ihre Fähigkeiten zur digitalen Zusammenarbeit weiterzuentwickeln.

Den aktuellen IPA Brief können Sie sich hier kostenfrei und virensicher downloaden.

Top Voices 2017 – Linkedin wählt die besten Autoren der DACH Region – Ursula Vranken dabei

Diesen 25 Top Voices & Autoren sollten Sie unbedingt folgen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben so titelt Sara Weber, Tech-Redakteurin bei LinkedIn, am 12.12.2017.

Die Freude war groß, als ich von der Wahl erfuhr und mich in einem kompetenten Kreis von Autoren wiederfand. Denn immerhin  werden weltweit auf LinkedIn pro Minute fast 1.000 Posts im Newsfeed geteilt und pro Woche mehr als 100.000 Artikel veröffentlicht – auch von den mehr als zehn Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unter Leitung des früheren Focus-Online-Chefs Jörg Bueroße wurde in diesem Jahr  erstmals eine Auswahl der „besten Autoren“ vorgenommen. Linkedin nennt sie „Top Voices“.

„Wir haben dazu viele Daten durchforstet und verschiedene Faktoren untersucht. Die hohe Qualität der Autoren-Beiträge stand dabei im Vordergrund“, sagt Bueroße. Es gehe um „eine Kombination aus Daten und redaktionellen Kriterien“. Zum Beispiel, wie häufig Artikel, Kurzbeiträge und Videos eines Mitglieds geliked, kommentiert und geteilt wurden, und wie sich das auf die Entwicklung der Follower-Zahlen auswirkte.

Hier sind die 25 Top-Autoren des Jahres 2017 in Deutschland, Österreich und der Schweiz (alphabetisch geordnet)

Ferri Abolhassan – Telekom-Manager

Guido Bosbach – Berater

Adriana Clemens – McKinsey-Managerin

Marvin Eichsteller – Blogger / Experte für Elektromobilität

Ibrahim Evsan – Berater, Startup-Gründer

Winfried Felser – Medienmacher

Ingrid Gerstbach – Expertin für Design Thinking

Werner F. Hahn – Verkaufstrainer

Robert Halver –  Chef-Analyst Baader Bank

Sabine Kluge – Siemens-Managerin

Michael Kroker – Redakteur der „Wirtschaftswoche“

Annette Maier – Software-Managerin

Hans-Joerg Naumer – Chefanalyst Allianz Global Investors

Marcus K. Reif – Goldman Sachs Human Capital Management

Holger Schmidt – Kolumnist, Dozent, Berater

Christoph Schmitt – Hochschule Luzern

Anne M. Schüller – Beraterin

Monika Schulze – Managerin Zurich Insurances

Susanne Thielecke – Beraterin

Michael Trautmann – Agenturchef, Mitgründer von Thjnk

Alain Veuve – Berater

Susanne Vieser – Autorin

Ursula Vranken – Gründerin

Günther Wagner – Berater

Birgitta Wallmann – Anwältin

Hier geht es zur Gesamtliste

 

Selbstorganisation zulassen!

Warum wir es oft viel zu gut meinen und dabei das Neu- und Anders- Denken verhindern.

Warum halten wir es nicht aus wenn sich Menschen, ob Mitarbeiter oder Kinder, selbst organisieren? In diesem Artikel möchte ich mit Ihnen über unsere Rolle als Eltern und Coaches reden, die der Rolle als Führungskraft in vielem nicht nachsteht.

Die Geschichte, die mich dazu trieb diesen Artikel zu schreiben, begann so:

Sonntagabend, die Mail kam von einer engagierten Mutter an die rund 25 Eltern der Klasse 8, die mein Sohn besucht. In der erfuhr ich, dass die „Kinder“ nun in das Tanzschulalter kämen und wir Eltern doch unsere Kinder (Alter zw. 14-15) nun langsam mal für den nächsten Herbst zum Kurs anmelden sollten. Man hätte bereits mit dem Inhaber der Tanzschule gesprochen, der gerne bereit sei einen solchen Kurs für die lieben Kleinen anzubieten. Der „Deal“ war quasi eingetütet, nur noch schnell den Namen und Mailadresse an die Tanzschule senden und schon könne der Kurs stattfinden.

Soweit so gut.

Ist es nicht wunderbar, wenn sich engagierte Eltern vorausschauend um das Leib und Wohl der Jüngsten kümmern? Ist es nicht zeitsparend und effizient, wenn ich nur den Namen meines Sohnes in die Liste eintragen muss und das Ganze dann seinen Lauf nimmt? Ist es nicht eine dankenswerte Initiative, wenn die Eltern das „Teamevent“ (Tanzkurs) schon abgestimmt und geplant haben?

Man könnte einfach „ja“ sagen. Aber das Ganze hat einen Haken. Und zwar einen ganz entscheidenden, auf den ich gleich noch zu sprechen komme.

Ich zeigte meinem Sohn also die Mail und fragte, ob denn in der Klasse über den Tanzkurs bereits gesprochen wurde und wer denn alles mitmachen würde.

Die Antwort: „Nein. Darüber haben wir nicht gesprochen und was soll das denn heißen, wir sind jetzt im Tanzschulalter? Wie kommen die darauf?“

OK, dachte ich, kann ja sein, dass er die Gespräche nicht mitbekommen hat und schrieb also an die Elterngemeinde, dass ich vorschlagen würde, dass die Klasse doch erst einmal unter sich abklären solle, wer denn in den Tanzkurs gehen will, bevor wir hier als Eltern voreilig das Heft in die Hand nehmen würden. Wir könnten ja dann immer noch, auf Wunsch der Klasse, aktiv werden.

Mein Vorschlag lautete übersetzt: lasst uns die „tanzschulreifen Kinder“ als Jugendliche ernst nehmen und darauf vertrauen, dass sie sich als Team besprechen und abstimmen – sich also selbst organisieren.

Ich war und bin tatsächlich der Meinung, dass Selbstorganisation auch in diesen scheinbaren Nebensächlichkeiten eine gute Übung für das (Berufs-) Leben ist.

Die elterlichen Reaktionen auf meinen Impuls waren eher bescheiden: die Selbstorganisation war kein Thema. Dafür aber gab es intensive Argumentationen, warum der Tanzkurs auch uns Eltern viel Spaß machen würde und man sich auf den Debütantenball 2018 freuen sollte.

Hm, das stimmte mich nachdenklich.
Um es noch mal deutlich zu sagen. Ich habe nichts gegen Tanzschulen, Debütantenbälle und schon gar nichts gegen engagierte Eltern.

Aber ich habe ein Problem damit, dass wir als Eltern oder auch als Führungskräfte, über die Köpfe der Betroffenen und Beteiligten die Deals schon einfädeln, noch bevor diese davon Kenntnis erlangen.

Auch wenn die Idee noch „so gut gemeint“ ist, so legen wir häufig schon die Handlungs- und Denkmuster fest, die dann Kinder (und im Betrieb Mitarbeiter) übernehmen sollen. Dahinter steht in die Regel die Erwartung: mach es so, wie ich es mir ausgedacht habe und gehe die bekannten und sicheren Trampelpfade. So eckst du nicht an, so bewegst du dich sicher in den unsicheren Gewässern.

Das aber ist der Haken, der Denkfehler.
Diese Art des (Vor-) Denkens reicht nicht für die Zukunft. Neue Welten entdeckt man nur durch neue Wege und Sicherheit ist eine Illusion.
Das schließt nicht aus, dass wir auch in Zukunft Rituale und Bräuche weiterhin pflegen, aber wir brauchen mehr.

Genauso wichtig aber ist es unsere Kinder für die Zukunft vorzubereiten. Auf eine Welt voller Veränderung und Unsicherheit, auf eine Welt in der ich jeden Tag hunderte von Entscheidungen treffen muss, auf eine Berufswelt, die heute noch keiner kennt, auf eine globale Ökonomie in der ich zunehmend „Entrepreneur meiner selbst“ bin und mich selbst und mein Netzwerk organisieren muss.

Deswegen wünsche ich mir mehr Aufforderung zur Eigeninitiative, zu mehr Kreativität und zu mehr Selbstorganisation.

Warum? Weil dadurch Lernen stattfindet und zwar diese Art von Lernen, die wir in einer vernetzten Welt so dringend brauchen. Es geht um die Entwicklung von sozial-methodischen und kommunikativen Kompetenzen, die wir auch als Schlüsselkompetenzen bezeichnen.

Es geht um #Entdecken #Experimentieren #Ermöglichen und #Entwickeln

Fazit und Lernauftrag:
Was also können Teams entdecken und lernen, wenn sie sich selbst organisieren?

Am Beispiel der Klasse:

  1. Positionierung als Team: Wie positionieren wir uns zu dem Thema „Tanzkurs“?
  2. Prioritäten setzen: Ist es uns wichtig ein solches Teamenvent gemeinsam zu machen?
  3. Lösungsalternativen finden: Welche andere Tanzschulen gibt es zu welchen Konditionen?
  4. Organisationstalent entwickeln: Wer würde sich um Organisation und Kosten kümmern?
  5. Ressourcen planen: Wer könnte uns bei dem Projekt unterstützen?
  6. Verantwortliche Rollen definieren: Welche Rolle übernimmt der/die Klassensprecher in der Diskussion?
  7. Entscheidungen treffen: Was machen wir jetzt wirklich? Wann fangen wir an zu handeln?

Und Sie sehen, das sind die Fragen, die sich jedes Team jeden Tag in Schule und Beruf stellen muss. Und die beste Art Antworten zu finden ist: Miteinander Reden und Lösungen selber aushandeln. Und das alleine macht schon Spaß und sorgt für die Übernahme von Verantwortung.

Und nun dürfen wir gespannt sein, was passiert in und mit der Klasse 8.

Und notfalls müssen die Eltern alleine tanzen gehen- auch das wäre ja eine schöne Kommunikationsübung.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Selbstorganisation und Teamarbeit in unserem IPA Institutsbrief.

Talentmanagement – Trends,Tipps & Tricks

Exzellentes Talentmanagement, also qualifizierte Mitarbeiter zu finden, zu binden und langfristig zu halten, stellt derzeit einer der Hauptherausforderungen für Unternehmen da. Es werden nicht nur neue Mitarbeiter gesucht, sondern auch neue Ideen und Impulse für den Kampf um die Besten.

In unserem aktuellen IPA-Institutsbrief „Talentmanagement“ finden Sie genau die richtigen Impulse.

Lesen Sie

  • im Leitartikel von Ursula Vranken warum Sie mehr Querdenker im Unternehmen brauchen und profitieren von Ihren  Tipps für ein neues Talentmanagement,
  • wie die Rekrutierung Digitaler Talente erfolgreich verläuft,
  • warum Stärken- Coaching mehr aus Ihren Talenten herausholt,
  • warum viele Organisationen Ihre Talente ungenutzt lassen und was zu tun ist, um das zu ändern.

Laden Sie hier den virensicheren Institutsbrief Talentmanagement   runter.

IPA- Briefe.tm

Für Neugierige,  Lernbegeisterte und Veränderer haben wir auch wieder einige spannende Trainings- sessions im Angebot, wie z.B. den

  • intensiv Workshop „Stärken stärken“ mit dem Gallup Strengthfinder ® oder den
  • Workshop „Digital Leadership Skills – Neue Methoden und Ansätze“.
    Alles sofort buchbar. Seien Sie dabei. Schreiben Sie uns mail@ipa-consulting.de

Weitere Infos zum Thema Talentmanagement finden Sie auch auf unserer Homepage.

Hier geht es zum Download unserer Broschüre Talentmanagement.

Digitalisierung der Arbeitswelt – so gelingt die Transformation

Die Digitalisierung der Arbeitswelt sorgt bei Führungskräften und Mitarbeitern für viele offene Fragen. Um in deutschen Unternehmen neue Prozesse zu entwickeln und umzusetzen, müssen die Abteilungen zunächst dafür sensibilisert werden.

Oncampus, sprach mit Ursua Vranken über die Digitalisierung der Arbeitswelt und berichtet dazu auf seinem Blog.

Frau Vranken, was sind denn konkrete Herausforderungen für Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung?

Das Tempo der digitalen Entwicklungen ist enorm und hat vielfältige Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Produkte und Mitarbeiter. Schlagworte sind dabei Industrie 4.0, künstliche Intelligenz, Cloud Computing, das Internet der Dinge, 3D-Druck, Social Networking, Augmented Reality oder auch Big Data.

Jedes einzelne Thema ist komplex und bringt eine Vielzahl von neuen Chancen und Lernnotwendigkeiten in die Unternehmen. Mitarbeiter und Führungskräfte müssen entsprechende Kompetenzen aufbauen, um damit souverän umzugehen und sich im digitalen Dschungel zu Recht zu finden.

Lebenslanges und permanentes Lernen wird damit zum Pflichtprogramm für alle. Die Digitalisierung verändert vor allem die Kommunikation und Kultur in Unternehmen. Inwiefern muss die Personalabteilung vorangehen, um den Wandel einzuleiten?

Hier geht es zum ganzen Interview Digitalisierung der Arbeitswelt.

 

Wir danken Oncampus,  eine 100%ige Tochter der Fachhochschule Lübeck und  einem der europäischen Megaprovider im E-Learning für das Gespräch.

Weitere Links zum Thema:

Training und Coaching für Digital Leader

Digital Leadership: 7 Kompetenzen, die eine moderne Führungskraft beherrschen sollte

Digital Leadership Summit 2017 in Bildern – Video

 

Führung neu denken- Leipziger Führungsmodell – Interview mit Prof. Pinkwart

Wir sprachen mit Prof. Pinkwart, Professor für Innovationsmanagement und Entrepreneurship, bis vor kurzem Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management und nun
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, über digitale Transformation, neue Anforderungen an Führungskräfte und das von ihm mitentwickelte Leipziger Führungsmodell.

Prof. Pinkwart warum brauchen wir ein neues Führungsmodell?

Die Digitalisierung führt zu einem grundlegenden Wandel der Funktionsbereiche der Führung – von der Organisation bis hin zur Kommunikation: Hierarchien werden flacher und Kommunikation direkter und schneller. Führungskräfte sehen sich aufgrund der disruptiven Kraft der Veränderungen veranlasst, eingefahrene Pfade zu verlassen und die Mitarbeiter für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu begeistern.

Zeiten grundlegenden Wandels erfordern mehr Führungskompetenzen

Dies gelingt ihnen am besten, wenn sie für eine offene Innovations-und Fehlerkultur eintreten und den Mitarbeitern eine überzeugende Idee der Unternehmensmission vermitteln können. Erst recht in Zeiten grundlegenden Wandels reichen Managementqualifikationen allein nicht aus um erfolgreich zu führen. Vielmehr gewinnen Führungskompetenzen und unternehmerische Eigenschaften  ebenso an Bedeutung wie die Übernahme von Verantwortung gegenüber den Stakeholdern wie der Öffentlichkeit.

Teilbetrachtungen greifen zu kurz

Bisherige Führungsmodelle beantworten diese Fragen häufig aus dem engen Blickwinkel ihrer jeweiligen Teildisziplin, wie der Leadership-, der System- oder Managementtheorie, dem Entrepreneurship oder der Wirtschaftsethik. Angesichts der Komplexität der aktuellen Herausforderungen greifen Teilbetrachtungen jedoch zu  kurz.

Was ist das Leipziger Führungsmodell? 

Leipziger Leadership ModellKompass für gute Führung

Das Leipziger Führungsmodell will dazu beitragen, gute Führung mit Hilfe eines möglichst ganzheitlichen und dennoch einfach zugänglichen Orientierungs- und Handlungsrahmen zu erleichtern. Wir verzichten bewusst darauf, Werte oder Handlungsempfehlungen vorzugeben, sondern stellen dies in die besondere Verantwortung guter Führung, die wir in den Rahmen einer freien und sozialen Marktwirtschaft eingebunden sehen.

Kerndimensionen: Purpose – Unternehmergeist- Verantwortung- Effektivität

Von dort aus kommend stehen der Purpose des Unternehmens für den einzelnen, die Organisation und das Gemeinwesen im Zentrum des Modells. Er wird ebenso wie die beiden weiteren Dimensionen Unternehmergeist und Effektivität von der Verantwortung als vierter Dimension eingehegt.

Welche zentralen Herausforderungen haben Führungskräfte in Zeiten der digitalen Transformation?

Es ist ihre vornehmste Aufgabe sich selbst, ihre Führungsarbeit und ihr Unternehmen angesichts permanenten Wandels immer wieder neu infrage zu stellen, ständig dazu zu lernen und  die Mitarbeiter und übrigen Stakeholder dafür zu begeistern, sich an der ständigen Erneuerung des Unternehmens mit Begeisterung zu beteiligen.

Was bedeutet gute Führung in Zukunft?

Den tieferen Sinn des Tuns und die den Handlungen zugrundeliegenden Werte mit den Mitarbeitern und Stakeholdern zu entwickeln und zu teilen.

Wie können Führungskräfte von dem Modell profitieren?

Gerade angesichts der hohen Komplexität und Schnelllebigkeit des Alltags kommt es für Führungskräfte darauf an, den Überblick und die innere Ruhe zu bewahren, die nötig sind, um ebenso schnell wie verantwortlich entscheiden und handeln zu können. Oder mit anderen Worten: Gute Führung braucht Orientierung. Dazu leistet das Leipziger Führungsmodell einen wichtigen Beitrag.

Herr Prof. Pinkwart, Herr Minister, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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